

poplists Rockalbum des Jahres 2011:
Frank Zappa hatte es 1991 mit der ’Beat The Boots’ Serie vorgemacht. Um den Handel mit illegal mitgeschnittenen Zappa-Konzerten auf Platte oder CD entgegenzuwirken kopierte Zappa diese kurzerhand und brachte sie offiziell in den Handel. Allerdings wurden die irregulären Tonträger und Cover nur reproduziert. Es fand also keinerlei klangliche Nachbearbeitung der Aufnahme und keine künstlerische Veränderung des Artworks des Bootlegs statt.
Im November letzten Jahres starteten die Rolling Stones ein ähnliches Projekt. Im Gegensatz zu Zappas ’Beat The Boots’-Vorgehensweise werden die Produkte der Bootlegger jedoch nicht einfach kopiert. Die original Multi-Track-Masters der als zwei der besten Stones Konzerte in die Geschichte der Band eingegangene Nachmittags- und Abendshows in der Brüsseler Forest National Arena am 17 Oktober 1973, wurden für einen 15 Tracks umfassenden Zusammenschnitt verwendet, der nun als ’The Brussels Affairs’ bei stonesarchive.com als kostenpflichtiger Download, entweder im MP3- oder im lossless FLAC-Format, offiziell erhältlich ist. Bewusst wählte man den Titel eines gleichnamigen Bootlegs für diese Veröffentlichung. Allerdings benutzten die Bootlegger für ’Brussels Affair’, ’Bedspring Symphonie’, ’Live in Brussels 1973’ etc. teilweise andere Quellen als die beiden Auftritte in Brüssel, etwa Newcastle, Wembley oder Rotterdam.
Der von Bob Clearmountain hergestellte Mix des Andy Johns 1973er Mitschnitts ist eine wahre Entdeckung und spektakulärer Hörgenuss erster Kajüte.
Ein klitzekleines Manko gibt es dennoch. Für ’altmodische’ Fans und ’Tonträger-Bastler’, die neben dem akustischen auch ein haptisch visuelles Erlebnis brauchen, wurde leider keinerlei Cover-Artwork oder ähnliches beigepackt.
Deshalb hier Cover und Label für ’The Rolling Stones The Brussels Affair (Live, 1973)’ zum herunterladen:
Hier Cover und Label für die Doppel-CD ’The Rolling Stones - Hampton Coliseum (Live, 1981)’:
Und weiter geht es mit Cover und Label für die Doppel-CD ’The Rolling Stones - L.A. 75 (Live, 1975)’ auch bekannt als ’L.A. Friday’, obwohl das Konzert an einem Sonntag aufgezeichnet wurde:




Weitere Best-of-Lists:
Nicht alle Bestenlisten eignen sich für die poplist-Datenbank, die verschiedene Querverweise und Abfragen, wie zum Beispiel das Vorkommen eines Performers oder Titels in verschiedenen Bestenlisten, erlaubt. So würde etwa die Liste ’The Beatles: Die 100 besten Songs’ die Anzahl der Nennungen von Beatles Titeln mit einem Schlag um 100 erhöhen und Auswertungen zum Vorkommen eines Interpreten oder einer Gruppe "verzerren". Persönliche Bestenlisten, wie die Listen einzelner Kritiker, werden ebenfalls nicht integriert, wobei Ausnahmen die Regel bestimmen; siehe Hartbeat!-Listen. Hier einige dieser “separaten” Best-of-Lists:
Beatles: Die 100 besten Songs Rolling Stones: Die 100 besten Songs (3 Listen) Pink Floyd: Die 30 besten Songs Rolling Stone Kritikerlisten ab 1995 Tempo: Die 100 besten Platten der 80er Tip: Die besten Platten 1982 - 1990 Wiener: Die 100 besten Platten des Jahrhunderts Zounds: 30 Jahre Rock • Die endgültige Hitparade
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